Belastungsinkontinenz, Dranginkontinenz und Stuhlinkontinenz sind häufige Inkontinenzformen. Inkontinenz ist ein sehr facettenreiches und sehr verbreitetes Symptom. Das vorherrschende Bild einer altersbedingten Krankheit, die Einschränkungen bringt und Würde nimmt, ist längst überholt. Mit modernen Hilfsmitteln und neuen Therapieansätzen können Betroffene Ihre Lebensqualität erhalten und weiterhin Ihr Leben aktiv gestalten.

Harn- und Stuhlinkontinenz

Inkontinenz unterteilt man in Harn- und Stuhlinkontinenz. Beide Inkontinenzformen können gleichzeitig auftreten. Harninkontinenz tritt häufiger auf als Stuhlinkontinenz. Bei der Harninkontinenz unterscheidet man in Belastungs-, Drang- und Mischinkontinenz.

Belastungsinkontinenz

Die am häufigsten auftretende Inkontinenzform ist die Belastungsinkontinenz. Sie tritt eher bei Frauen als bei Männern auf. Das typische Anzeichen einer Belastungsinkontinenz ist der Urinverlust bei Beanspruchung des Beckenbodens.

Dranginkontinenz

Bei der Dranginkontinenz überfällt dem Betroffenen ein plötzlicher Harndrang. Dieser Drang ist oft so stark, dass man es nicht mehr rechtzeitig zur Toilette schafft.

Der INSENIO-Ratgeber informiert umfassend über Inkontinenzformen, Hilfsmittel und Alltagstipps. Hilfreiche Infos erhalten Leser auch zu Harnblase und Prostata.

Geschulte Fachkräfte und Experten eines Gebietes kommen zu Wort und geben ihr wertvolles Wissen an die Leser weiter.