Wechseljahre und Inkontinenz – das können Sie tun

Inkontinenz ist eine häufige Folge der Hormonumstellung in den Wechseljahren. Wir sagen Ihnen, was Sie tun können, um Inkontinenz zu verbessern und wie Sie Ihr Wohlbefinden zurückzugewinnen.

Inkontinenz – häufiges Symptom in den Wechseljahren

Zwei Drittel aller Frauen leiden unter Inkontinenz während der Menopause. Neben den klassischen Wechseljahre-Beschwerden wie Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen gehört auch Blasenschwäche zu den häufigsten Folgen der Hormonumstellung.

Beckenboden trainieren

Beugen Sie Inkontinenzproblemen vor, indem Sie die Beckenbodenmuskulatur kräftigen. Das können Sie durch gezieltes Beckenbodentraining erreichen. Bei einem Physiotherapeuten können die Übungen leicht erlernt und später selbstständig zu Hause durchgeführt werden. Ein Beckenbodentrainer wie NatraTone (Link) kann das eigene Körpergefühl deutlich steigern und die Ergebnisse maximal erhöhen.

Ausreichend bewegen

Ausreichend Bewegung stärkt den Beckenboden und vermindert dadurch den Urinverlust. Nicht nur das, aktive und sporttreibende Menschen leben länger, sind ausgeglichener und zufriedener mit sich selbst. Ausserdem beugen Sie mit viel Bewegung Übergewicht vor. Bekanntermaßen kann Übergewicht Inkontinenz begünstigen.

Genug trinken

Frauen mit Blasenschwäche könnten denken, dass weniger trinken die Inkontinenz vermindert. Das ist jedoch falsch gedacht. Zu wenig Flüssigkeitsaufnahme reizt zusätzlich die Harnblase und kann eine bereits vorhandene Inkontinenz verschlimmern.
Reduzieren Sie also keinesfalls die Flüssigkeitsaufnahme, um Harndrang zu vermeiden. Im Gegenteil – trinken Sie ausreichend!

Hormontherapie bei starker Inkontinenz

Ist die Inkontinenz stark ausgeprägt und schränkt sie Ihr Leben stark ein, können Hormonpräparate helfen. Die enthaltenen Gemische aus natürlichen und künstlich hergestellten Östrogenen sollen Beschwerden lindern. Im besten Fall werden Beschwerden gänzlich beseitigt. Nebenwirkungen sind nicht auszuschließen. Sprechen Sie mit einem Facharzt über die Möglichkeiten einer Hormontherapie, um das beste Präparat für Sie zu finden.

Operation nur selten notwendig

Auch wenn die Inkontinenz sehr stark ausgeprägt ist, wird eine Operation nur selten nötig sein, wenn Sie aktiv Sport treiben und sich gut ernähren. Bei einer Operation, genauer gesagt bei einem minimalinvasiven Eingriff, werden Vaginalbänder unter die Harnröhre gelegt, um sie zu stützen. Die Erfolgsaussichten sind sehr hoch und vielversprechend.

Die richtigen Inkontinenzeinlagen verwenden

Begleitend zum Beckenbodentraining sollten Sie entsprechende Hilfsmittel nutzen, mit denen Sie Inkontinenzprobleme leicht in den Griff bekommen. Speziell für Frauen mit leichter bis mittlerer Harninkontinenz eignen sich sogenannte Lady-Einlagen, die in der Mitte schmal geformt sind und somit optimal auf die weibliche Physiologie abgestimmt sind. Äußerst zuverlässig und diskret sind Einlagen wie MoliMed Premium Maxi und seni Lady Plus. Sehr bekannt aus der Werbung sind die Einlagen TENA Lady Super. Bei starkem Harnverlust eignen sich Windelhöschen wie MoliCare Mobille.

Probemuster – Kostenlos und unverbindlich zusenden lassen

Sie verlieren unwillkürlich Urin und sind in den Wechseljahren? Es gibt viele Hilfsmittel, die Ihnen Sicherheit und Flexibilität geben. Wir senden Ihnen gerne kostenfrei Probemuster zu. Lassen Sie sich unverbindlich von unseren Produktexperten beraten! Rufen Sie uns an unter 030/206 21 76 100.

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