Mischinkontinenz – alles über Ursache und Therapien

Die wichtigsten Infos zu Ursache und Therapie von Mischinkontinenz erfahren Sie hier in unserem Artikel. Wir erläutern die unterschiedlichsten Ursachen und welche Therapiemaßnahmen sinnvoll sind.

Ein Drittel der Frauen in Deutschland mit Inkontinenz haben Mischinkontinenz. Sie ist die zweithäufigste Inkontinenzform nach der Belastungsinkontinenz, die bei Frauen auftritt.

Was ist Mischinkontinenz?

Die Mischinkontinenz vereinigt Symptome der Belastungs- und Dranginkontinenz. Das bedeutet, dass Betroffene Urin bei Belastung des Beckenbodens verlieren. Gleichzeitig fühlen Betroffene einen extrem starken, kaum zu unterdrückenden Harndrang. Die Gewichtung der Symptome ist sehr individuell. In den meisten Fällen ist eine der Formen stärker ausgeprägt. Mischinkontinenz entsteht oft mit dem normalen Alterungsprozess und kommt zu einer bereits bestehenden Inkontinenz hinzu.

Was sind die Ursachen von Mischinkontinenz?

Mischinkontinenz hat dieselben Ursachen wie eine Belastungs- und Dranginkontinenz. Ein geschwächter Beckenboden ist die Hauptursache. Hinzu kommt ein überaktiver Blasenmuskel, der schon bei geringer Blasenfüllung einen starken Harndrang auslöst.

Ursachen im Überblick
Schwacher Beckenboden, z. B. altersbedingt
Mehrere Schwangerschaften bzw. Entbindungen
Häufige Blasenentzündungen
Krebserkrankungen
Ein überaktiver Blasenmuskel
Ein gestörtes Blasenempfinden
Entzündungen der Harnblase oder Harnröhre
Eine Prostata-Vergrößerung
Neurologische Erkrankungen, wie z. B. Multiple Sklerose
Normaler Alterungsprozess

Welche Therapien sind möglich?

Die Therapierung von Mischinkontinenz ist recht komplex. Die vorherrschende Inkontinenzform wird gewöhnlicherweise zuerst behandelt. Da bei den Betroffenen oft Belastungsinkontinenz stärker auftritt, wird in den meisten Fällen regelmäßiges Beckenbodentraining verordnet. Begleitend zum Beckenbodentraining können spezielle Medikamente zur Blasenmuskelentspannung eingenommen werden. Wird Dranginkontinenz bevorzugt behandelt, kommen Verhaltens- und Trink-Training zum Einsatz. Bei diesem Training üben Betroffene vorausschauend zu trinken und Toilettengänge hinauszuzögern.

Therapien im Überblick
Regelmäßiges Beckenbodentraining
Medikamente zur Blasenmuskelentspannung
Verhaltens- bzw. Toiletten-Training

Die richtigen Inkontinenzartikel tragen

Neben Ihrer Therapie, ob konservativ, medikamentös oder operativ, sollten Sie Inkontinenzartikel tragen. Heutzutage sind Inkontinenzeinlagen äußerst leistungsfähig, sehr saugstark bei dünnem Material, geruchsabsorbierend und recht unauffällig. Alleine aus hygienischen Gründen und auch für den Schutz der Haut sollten Sie die Vorteile von modernen Inkontinenzartikeln nutzen. Unsere Produktexperten empfehlen Inkontinenzartikel vom Qualitätshersteller Hartmann, der hochwertige Einlagen und Windeln in Deutschland produziert.

Da bei Mischinkontinenz unterschiedliche Mengen, auch ganze Blasenfüllungen, abgehen, empfehlen Produktexperten Windelhosen. Es gibt sie in unterschiedlichen Stärken und für jeden Geldbeutel. Besonders zuverlässig und diskret sind die Pants von MoliCare Mobile und TENA Pants Plus. Sehr beliebt sind auch Windelhosen von seni Active Basic aufgrund ihres Preises. Speziell für Männer mit Mischinkontinenz eignet sich TENA Men Level 4.

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