Inkontinenz Erfahrungen – Ihre Geschichte bei INSENIO

Inkontinenz ist auch in unserer modernen Gesellschaft noch immer ein Tabuthema. Obwohl so viele Menschen an Blasenschwäche oder auch an Stuhlinkontinenz leiden, wird diese Tatsache oft stillschweigend ignoriert. Es ist vor allem schwer für Betroffene sich über ihre Erfahrungen auszutauschen. INSENIO möchte das Thema Inkontinenz aus der Tabuisierung holen und vor allem Sie als Kunde*in aus der oft daraus resultierenden Isolation.

Erfahrungsberichte Inkontinenz miteinander redende Menschen

Photo by Kampus Production on Pexels

Wir haben hier persönliche Erfahrungen einiger unserer Kunden für Sie zusammengestellt, die Mut machen können, zur Gemeinschaft aufrufen und das Thema Inkontinenz aus der Schmuddelecke holen sollen. Es gibt in Deutschland mindestens 5 Millionen inkontinente Menschen jeder Altersgruppe. Wir geben Ihnen eine Stimme, Sie sind nicht allein!

Erfahrungen mit Blasenschwäche & Inkontinenz


Rainer* 46 Jahre
Ich bin heute 46 Jahre alt und schon...
...beinahe mein ganzes Leben lang bin ich mit dem Thema Inkontinenz vertraut. Zunächst bis etwa zum 11. Lebensjahr durch Bettnässen, dann seit dem 17. Lebensjahr aufgrund eines schweren Infekts, der Blase, Harnleiter und Nieren in Mitleidenschaft gezogen hat und mich mit einer Mischform von Drang- und Reflexinkontinenz zurückließ. Ich bin alt genug, um das Stigma der Inkontinenz und das darum herum gewobene Tabu in meiner Kindheit zumindest noch teilweise miterlebt zu haben. Über Bettnässen wurde eigentlich gar nicht gesprochen, aber dieses Schweigen machte Andeutungen seitens der Großelterngeneration - an sich gut gemeinte "Nadelstiche", die gleichwohl einer völlig verinnerlichten "schwarzen Pädagogik" entsprangen - wie etwa den Vorschlag, Bettlaken und Windeln sichtbar im Garten zu trockenen statt im Keller, nur umso schlimmer. Die Wahrnehmung galt also allenfalls meinem Problem, nicht aber meiner Person.  Als Heranwachsender und junger Erwachsener, nach überstandener Erkrankung, fühlte ich mich aufgrund der Erfahrungen in der Kindheit mit der Inkontinenz völlig isoliert. Mein Elternhaus ignorierte das Problem nach Kräften. Von der Existenz von Selbsthilfegruppen, die es damals bereits vereinzelt gab, wusste ich noch nichts. Jahrelang dachte ich wirklich, ich sei der Einzige in meiner Altersgruppe, der "sowas" hat. Dann, in den späten 90er Jahren, setzte in den Medien allmählich ein Sinneswandel ein. Inkontinenzhilfsmittel wurden in Wort und Bild beworben, durchaus seriös und ansprechend und offensichtlich auch auf ein jüngeres Klientel gemünzt. Und mit dem noch während meines Studiums aufkommenden Internets waren Stillstand und Isolation endgültig durchbrochen. Im Gegenteil, mein Leben, meine Art und Weise, mit der Problematik umzugehen, nahm rasant an Fahrt auf. Ich stieß auf Online-Foren und Selbsthilfegruppen. Ich erfuhr die Vielzahl der verfügbaren Inkontinenzprodukte und ihre Alternativen, die im Laufe der Jahre immer ausgeklügelter und perfekt an den jeweiligen Bedarf angepasst wurden. Ich fand meine Frau, gründete eine Familie und somit die Offenheit, die ich früher vermisst hatte. Heute führe ich ein "normales" Leben mit Inkontinenzprodukten, die auf meinen Bedarf abgestimmt sind; zumeist dünnere Windeln am Tag, dickere in der Nacht. Auch meine engeren Freunde wissen von meiner Inkontinenz; wir kennen uns gut genug, um gegenseitig Rücksicht auf unsere Bedürfnisse zu nehmen. Zwei Dinge sind im Leben mit Inkontinenz ganz wichtig: Selbstbewusstsein und Planung. Selbstbewusstsein heißt, ohne Scheu alle Dinge tun zu können, die auch ein kontinenter Mensch tut. Planung heißt, mit auf die Situation abgestimmten Produkten jeweils perfekt vorbereitet zu sein. Beratung, Zuverlässigkeit und Produktvielfalt sind daher das A und O für jeden inkontinenten Menschen. Aus diesem Grund bin ich seit Jahren Kunde von INSENIO.

 


Ich hatte schon immer Probleme mit einem Reizdarm...
...und einer Reizblase. Vor gut sieben Jahren wurden die Symptome der Reizblase immer stärker. Selbst kurz nach dem Toilettengang dauerte es nicht lange, und es fühlte sich an, als wäre die Blase restlos voll. Damit einher ging ein starker Harndrang, der nicht lange beherrscht werden konnte. Öfter ging bereits vor dem Erreichen der Toilette Urin in die Hose. Behandlungsversuche mit Medikamenten und auch Physiotherapie brachten etwas Linderung, aber keine Heilung. Die Medikamente zusätzlich noch Nebenwirkungen wie Kopfschmerz und einen trockenen Mund. Nach einem Rückzug aus vielen Alltagssituationen habe ich schließlich erst im Kreise der Familie darüber vorsichtig gesprochen.  Ich habe viel Unterstützung erfahren und versucht mir das Leben trotz der Symptomatik so einzurichten, dass ich ohne größere Beeinträchtigungen im Alltag zurecht komme. Vor fünf Jahren habe ich dann begonnen, mich mit waschbaren und wiederverwendbaren Hilfsmitteln bzw. einer Kombination aus Ein- und Mehrweg zu beschäftigen. Zu der Zeit habe ich auch angefangen offen über die Inkontinenz zu sprechen und später auch im Social-Media darüber zu schreiben. Natürlich hatte ich Angst, wie meine Mitmenschen reagieren. Letzlich habe ich es dann aber als sehr befreiend empfunden, mich nicht mehr verstecken zu müssen und zudem eigentlich überwiegend Zuspruch und Unterstützung erfahren. In der Regel wird man nicht darauf angesprochen und es gibt wirklich keinen Grund, sich aus Lebensbereichen zurückzuziehen. Als Betroffener beschäftigt man sich selber viel mehr damit, als die Menschen in der Umgebung. Bestenfalls wird es zur Kenntnis genommen udn vielleicht mal nachgefragt. Letztes Jahr haben wir dann sogar ein Fotoprojekt durchgeführt, dass Mut machen und zeigen soll, dass sich niemand wegen eines Krnakheitssymptomes verstecken und zu schämen braucht. Letzlich hat es nich niemand selbst ausgesucht und es kann jeden treffen, in jedem Alter.

 


Markus 58 Jahre
Thomas* 62 Jahre
Ich wurde vor gut 10 Jahren...
...wegen Prostata-Krebs operiert. Meine "geht schon wieder vorbei" Inkontinenz blieb mir bis heute treu: Sie nennt sich jetzt Bewegungs-Inkontinenz, was bedeutet, dass es für meine Blase keinen Grund gibt auch nur einen Tropfen zurück zu halten sobald ich mich bewege. Meine Tag- und Nachtbegleiter sind seit dem die 5 und 6 Tropfen MoliCare Vorlagen von Hartmann. Ich trage die Hinterseite nach vorne, hinten ist ja nix los! Meine offene Rede über das Problem löst öfter peinliches Stirnrunzeln aus. Ich lasse mich dadurch aber nicht entmutigen.

 


Theo 74
Olaf* 89 Jahre
Ich war Anfang 60 und noch aktiv...
...in leitender Position: Konferenzen, Vorträge, Dienstreisen, Gespräche über Führung und Zusammenarbeit e.t.c. Wenn es länger als 2 Stunden dauerte, musste ich mich "entschuldigen"! Sicherheitshalber habe ich Slipeinlagen getragen (von Anfang an TENA Comfort). Es folgten ärztliche Beratungen. Medikamentöse Therapie mit Spasmolytika, Elektrostimulation, Beckenbodengymnastik, Psychotherapie. Ich habe gelernt damit zu leben - es ist nicht heilbar, aber behandelbar. Und ich habe mich mit der Inkontinenz im 89. Lebensjahr arrangiert.

 


Dagmar* 57 Jahre
Meine Stuhlinkontinenz trat bald nach...
...der Darmkrebs Operation 2009 auf. Anfangs war ich nur betroffen, wenn ich Durchfall hatte, später dann auch bei sehr weichem Stuhl, den ich fast immer habe. Damals habe ich mich mit Einlagen beholfen, aber da ist manchmal etwas seitlich ausgetreten und in die Hose oder das Bett gegangen. Auch hatte ich Probleme beim Saubermachen, denn es ist immer sogenannter Schmierstuhl ausgetreten, das war sehr ärgerlich. Seit acht Jahren benutze ich nun Pants und bin sehr zufrieden damit. Trotz der vielen Gesprächen mit Ärzten und Versuchen mit Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln ist nie eine Besserung eingetreten. Seit ein paar Monaten nehme ich nun regelmäßig Flohsamenschalen und kann sagen, dass eine wesentliche Besserung eingetreten ist, denn diese geben dem Kot mehr Volumen und machen ihn kompakter.  Dadurch merke ich wenn ich zur Toilette muss und ich habe seit der Zeit nur einige Male in die Windelhose gemacht. Mit meiner Familie habe ich schon von Anfang an sehr offen über meine Inkontinenz gesprochen und ich bin sehr froh, dass sie viel Verständnis dafür aufbringt. Das ist nicht selbstverständlich, denn sie haben viele Einschränkungen bezüglich Kommunikation, Reisen, Sport und ähnlichem hinnehmen müssen. Ich selbst habe mich daran gewöhnt und lebe eher zurückgezogen.

 


Ludwig 53 Jahre
Ludwig* 53 Jahre
Ende 2019 wurde mir...
...aufgrund einer Prostatakrebserkrankung die Prostata operativ entfernt. Im anschließenden Krankenhausaufenthalt musste ich sechs Tage einen Katheter tragen. Nachdem dieser entfernt und ich entlassen worden war, führte ich sorgfältig und ausgiebig die mir im Krankenhaus gezeigten Beckenbodenübungen durch, um die leichte Inkontinenz zu bekämpfen, die nach dem Katheder Tragen vorhanden war. Der Zustand besserte sich dadurch sehr, auch weil ich wieder viel Spazieren ging und nach drei Monaten wieder mein Radfahr Fitnesstraining aufnehmen konnte. Trotzdem war es noch so, wenn ich z.B. bei der Arbeit einfach nur vom Bürostuhl aufstand, dass einige Tropfen Urin in die Hose gingen. Das ließ sich nicht vermeiden. Aber nach drei Monaten war dieses Phänomen dank der Gymnastik und ausgiebigem Radsport wieder verschwunden und die Kontinenz vollständig wieder hergestellt.

 


Markus 45
Markus* 45 Jahre
Meine Geschichte beginnt ungewöhnlich....
...Eines Morgens (Anfang 2018) wachte ich auf und meine rechte Hand war gelähmt – zwar nur für etwa zwei Stunden, aber immerhin. Im Krankenhaus wurde ein Schlaganfall diagnostiziert, und das als „junger Mann“ mit damals gerade einmal 42 Jahren. Dabei rauche ich nicht, trinke keinen Alkohol, habe kein Übergewicht und treibe viel Sport – also keinerlei Risikofaktoren. Im späteren Abschlussbericht der Klinik stand „kryptogene Genese“. Vier Tage war ich in der Klinik, anschließend drei Wochen in der Rehaklinik. Der Schlaganfall war einer der leichteren Art, aber als „Andenken“ und Begleiterscheinung habe ich seit diesem Tag eine nachhaltige Blasenschwäche mittleren Grades. Schon in der Rehaklinik wurde auch in diese Richtung therapiert. Beckenbodengymnastik, Bindegewebsmassage und anderes. Das hilft bisweilen, aber die Blasenschwäche blieb, mal mehr, mal weniger. Anfangs habe ich Maxi-Damenbinden verwendet, musste aber schnell feststellen, dass das wenig sinnvoll war.  Bald bin ich zu mittleren bis größeren Hygieneeinlagen übergegangen, die ich auch heute noch täglich verwende. Wenn ich länger unterwegs bin, lange Auto oder Zug fahre oder auswärts übernachte, verwende ich Pants oder Windeln in der Nacht. Das war anfangs noch seltsam, aber es sieht ja niemand. Pants oder Windeln im Wechsel zu tragen ist seltsam, könnte man meinen. Aber interessanterweise habe ich die Feststellung gemacht, dass Windeln dabei einen Vorteil haben. Will man Pants ausziehen, kann man sie leicht an der Seite aufreißen. Das ist zwar praktisch. Will man aber eine neue Pants anziehen, muss man sich immer erst ganz ausziehen. Das ist bei Windeln einfacher, gerade wenn man sich mal auf öffentlichen Toiletten befindet. Wenn ich bei Freunden zur Übernachtung zu Besuch bin, gehe ich entspannt mit dem Thema um: lieber ein offenes Wort unter Freunden als eine seltsame Windel im Mülleimer des Badezimmers. Peinlichkeiten oder Zurückweisungen habe ich dabei noch nie erlebt und das ist gut so. Und ich bin erstaunt, wie offen solche Gespräche sein können und das bei Themen, über die man ja "eigentlich nicht spricht". Meine Frau weiß Bescheid, unsere Kinder (9 bis 14 Jahre) noch nicht. Aber das wird auch eines Tages kommen. Fazit: Es ist wie es ist. Blasenschwäche ist nichts, was man anstrebt. Aber ich halte es für vernünftig, so gut es geht entspannt damit umzugehen. Und das tue ich. Die Welt hat größere Probleme als Blasenschwäche. Von INSENIO habe ich mir auch schon Muster zuschicken lassen. Das ist ein toller Service, den ich nur weiterempfehlen kann.

 


Johann Alter 38
Johannes* 38 Jahre
Meine Inkontinenz trat das erste mal...
...nach meinem Fahrradunfall und seit dem bin ich auf Inkontinenz Produkte angewiesen. Mit meiner Familie rede ich nicht darüber, da keiner mehr da ist. Mit meiner Freundin rede ich oft darüber, wie es ohne Inkontinenz wäre, da sie nach der Geburt unseres Kindes auch an Inkontinenz erkrankt ist. Für sie und mich geht das Leben trotzdem weiter. Auch wenn das Thema Inkontinenz für viele schwer ist sollte man die Lust auf leben nicht verlieren.

 


Ich bin 17 und komplett urininkontinent....
...Angefangen hat es mit 16, aber nur beim schlafen. Es wurde dann immer schlimmer und ich merkte, wie ich ohne es mitzubekommen einfach laufen ließ. Irgendwann auch tagsüber. Immer sehr unerwartet. Meinen Eltern davon zu erzählen war sehr schwer und äußerst unangenehm. Meine Eltern schickten mich dann zum Urologen, dem ich alles schilderte und er hörte mir zu. Dann begann er mich zu untersuchen und zu beraten, was mögliche Ursachen sein könnten. Er erklärte es gäbe viele verschiedene Ursachen, die in meinem Alter jedoch normalerweise nicht so häufig auftreten, dennoch nicht unmöglich sind. Nach einigen Gesprächen und Tests kam er dann zu dem Schluss, das etwas mit meiner Blase grundsätzlich nicht in Ordnung wäre. Er empfohl mir und meinen Eltern, dass ich erstmal verschiedene Inkontinenzprodukte ausprobieren und dann für mich entscheiden sollte, welches für mich am besten ist. Nach vielem probieren und experimentieren wurde schnell klar, dass richtige Windeln die einzig gute Option sind. Windeln sind zwar eher unhandlich und auffallend, jedoch waren sie die einzigen Produkte mit genug Saugfähigkeit für mich.  Offen über mein Problem zu sprechen fällt mir sehr schwer, vor allem, weil es sehr stigmatisiert wird, besonders in meinem Alter. Außer meinen Eltern und meinem besten Freund weiß auch niemand von meinem Problem. Es gibt im Alltag einige Herausforderungen, z.B immer einen Rucksack dabeizuhaben zum wechseln, bestenfalls immer in der Nähe einer Toilette sein usw. Auch aufs Schwimmbad muss ich verzichten, dabei liebe ich es zu schwimmen. Ich wünschte einfach, dass das Thema Inkontinenz nicht als peinlich oder unangenehm angesehen wird, auch wenn das so ist, damit ich mich nicht immer fühle als wäre ich „anders“. Ich weiß, dass diese Gedanken nicht der Wahrheit entsprechen, aber mit 17 wirkt es so.

 


Olaf 89
Theo* 74 Jahre
Meine Inkontinenz ist auf eine vollständige...
...Entfernung der Prostata, nach Feststellung eines Karzinoms, zurückzuführen. Trotz dreiwöchiger REHA mit Beckenbodentraining ist die Inkontinenz, ein Jahr nach der OP, noch immer nicht vollständig beseitigt. Ich bin 74 Jahre alt und seit 55 Jahren verheiratet. Über das Thema Inkontinenz, eingeschlossen weiterer Folge-Probleme, wie Erektionsschwäche, wurde natürlich mit der Ehefrau gesprochen. Auch die erwachsenen Töchter sind über die OP und deren Folgen informiert. Dabei wurde insbesondere die Wichtigkeit einer regelmäßigen Untersuchung beim Urologen angesprochen, damit die Töchter Einfluss auf ihre Partner nehmen, sich einmal jährlich einem Urologen vorzustellen. Während der REHA wurde ich mit Inkontinenzvorlagen der Marke Seni Man versorgt. Ich notierte mir die Internetadresse auf der Verpackung und stieß dadurch auf die Firma INSENIO, die unter vielen anderen Produkten auch Seni Man vertreibt. Mit den Vorlagen des Typs "Seni Man" habe ich ausschließlich positive Erfahrungen gemacht. Man kann die Inlontinenz-Vorlage problemlos in möglichst eng anliegende Boxershorts heften, ohne dass sie von außen zu erkennen sind.  Es entsteht auch keinerlei Geruchsbelästigung. Da die Vorlagen (15 Stück je Packung), selbst auch noch in eine dünne Folie verpackt sind, kann man, bei längeren Ausflügen, Einkäufen oder Arztbesuchen, eine oder zwei Vorlagen in der Jackentasche mitführen. Muss man die Vorlage unterwegs wechseln, rollt man die gebrauchte Vorlage zusammen und wickelt sie in die Verpackungsfolie der neuen Vorlage ein. So kann man die gebrauchte Vorlage, wenn in der Toilette kein Abfalleimer oder ähnliches vorhanden ist, einfach in die Tasche stecken und anderweitig entsorgen. Unmittelbar nach der OP verwendete ich nachts komplette Inkontinenz-Hosen, da eine Vorlage zunächst nicht für eine ganze Nacht gereicht hätte. Inzwischen schlafe ich nachts mit einer Vorlage. Während des Liegens tritt nur wenig Flüssigkeit aus, so dass ich eine Abends eingelegte Vorlage noch am Folgetag, bis gegen 12:00 Uhr, trage. Wichtig ist, dass man morgens auch den Genitalbereich wäscht. Dazu verwende ich warmes Wasser, meistens ohne Seife. Ich empfehle auch aus eigener Erfahrung, dass es vorteilhaft ist, den Genitalbereich, vor allem oberhalb und seitlich des Penis, zu rasieren. Wer unter Inkontinenz leidet sollte, vor längere Spaziergänge oder Anderes, auf Alkohol- und starken Kaffee verzichten. Beides erhöht den Harnfluss. Man kann Inkontinenzvorlagen auch über seine Krankenkasse beziehen. Ich selbst habe darauf verzichtet, da ich dann an Produkte einer Lieferfirma gebunden wär, für die ich, obwohl meine Krankenkasse monatlich 30,- € an die Lieferfirma zahlen würde, je Packung noch circa 5,50 € zuzahlen müsste. Bei INSENIO bekomme ich Vorlagen des gleichen Fassungsvermögens für nur circa 3,50 €. Ein Bezug von Inkontinenzvorlagen über Vertragsfirmen der jeweiligen Krankenkasse ist nur dann sinnvoll, wenn die Inkontinenz so unerheblich ist, dass nur die billigsten Vorlagen, für die keine Zuzahlung des Patienten erforderlich ist, genutzt werden können.

 

 


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*Die Geschichten sind uns von unseren Kunden zur Verfügung gestellt worden. Namen und Fotos werden von der Redaktion frei gewählt, um Ihre Anonymität zu wahren!